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Naturpädagogische Erlebnisaktionen mit Kindern
In der Naturpädagogik geht es darum, den Kindern Zeit und Raum zu geben für Naturbegegnungen und intensives Erleben. Sie ermöglicht eine ganzheitliche Bildung mit Herz, Hand und Kopf, wobei spielerisches und forschendes Erkunden und Kennen lernen gepaart ist mit vertieften sinnlichen Wahrnehmungen. Diese Naturerlebnisse verstärken die Achtung vor allem Lebendigen und stärken die persönliche Verantwortung für Tiere und Pflanzen. Deswegen ist es wichtig, gerade die Kinder, die noch einen natürlichen Bezug zur Natur haben, in ihrem Naturerleben zu bestätigen und zu bestärken.  Naturpädagogik möchte so eine emotionale Grundlage schaffen für einen nachhaltigen Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen und den Respekt vor der belebten und unbelebten Natur fördern.

In der Berufsfachschule für Zusatzqualifikation gehen wir hinaus in den Wald, um den Tieren auf die Spur zu kommen. Gemeinsam gehen wir auf die Pirsch, suchen die verschiedenen Spuren, die Tiere hinterlassen haben und finden Federn, Losungen, Gewölle, Knochen, Spinnennetze, Fraßspuren und vieles mehr. Wir schärfen unsere Sinne. Durch Tasten, Fühlen und Sehen werden wir auf Details sensibilisiert und lernen die Natur mit neuen Augen zu sehen. Wir erleben im Spiel, wie das Eichhörnchen sein Futter in den Kobel bringt und lernen in Erlebnissituationen die Besonderheiten eines Tieres kennen. Mit einfachsten Mitteln bauen wir einen „Insektensauger“ und aus den Materialien die uns der Wald liefert entsteht ein Geschicklichkeitsspiel bei dem auch kindgerechte, handliche Sägen zum Einsatz kommen. Unseren Wissensdurst über Bäume stillen wir mit Hilfe eines Zuordnungsspiels und den Beobachtungen vor Ort.

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