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Die Bildungs- und Lerngeschichten – ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren.

Vortrag beim Fachforum am 27. 03. 2009 in Öhringen
(von Dipl. päd. André Dupuis)

Dipl. päd. André Dupuis

Beobachtung ist seit langem Bestandteil der täglichen Arbeit der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen. Seit einigen Jahren ist diese wichtige, zentrale Aufgabe von Erzieherinnen nun verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Auch im Orientierungsplan des Landes Baden-Württemberg wird auf die systematische Beobachtung als ein zentraler Gesichtspunkt der pädagogischen Arbeit  sehr viel Wert gelegt.
Die verschiedenen Verfahren, die derzeit in der Frühpädagogik praktiziert werden, unterscheiden sich nach dem primär interessierenden Beobachtungsgegenstand. Das Verfahren Bildungs- und Lerngeschichten nimmt die Aktivitäten und Selbstbildungsprozesse des Kindes in den Blick. Es will das Lernen von Kindern beobachten, beschreiben und fördern. Dabei interessiert besonders die Frage wie Kinder sich die Welt aneignen, d.h. wie die Lernprozesse von Kindern vonstatten gehen.
Ursprünglich entwickelt wurde es Ende der neunziger Jahre in Neuseeland von Prof. Margret Carr und Kolleginnen. Seit 2004 wird es vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Deutschland adaptiert und in Zusammenarbeit mit Multiplikatoren in vielen Einrichtungen weiterentwickelt.
Herr Dupuis ist einer dieser Multiplikatoren und begleitet in dieser Eigenschaft 40 Kindertageseinrichtungen in Baden- Württemberg in der Einführung und Umsetzung dieses Verfahrens.

Die Präsentation zu diesem Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren finden Sie in der pdf-Datei (664 KB) >>
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