< Aktuelles / Bildungsforum Workshops

Workshop 1
Beobachtung und Dokumentation nach dem Infans-Konzept
Umsetzung und praktische Erfahrungen aus einer Infans–Modelleinrichtung
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Doris Ehrmann (Leiterin des Kindergartens „Nussäckerstraße“ Heilbronn)
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher
Inhalt des Workshops:
Beobachtungen nach dem Infans-Konzept:
• Was soll unter Beobachtung bei Infans verstanden werden?
• Zielsetzung der Beobachtung
• Konsequenzen aus der Beobachtung bei Infans
• Veränderungen der Grundhaltung als Basis für das Gelingen der Beobachtung
• Praktische Umsetzung im Kindergarten „Nußäckerstraße“
• Offene Fragen zur Handhabung und zur Umsetzung in der Praxis
Dokumentation nach Infans:
• Das Portfolio - wozu brauchen wir es?
• Das Instrumentarium / Ergänzung zum Instrumentarium
• Bildungsthemen der Kinder
Workshop 2
Te Whariki in Winnenden?
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Anja Bergmann, Leiterin Paul-Schneider-Kindergarten Winnenden
Zielgruppe: Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatung, Kindergartenleitung, Erzieherinnen und Erzieher
Inhalt des Workshops:
Die Beobachtung von Kindern hat als Aufgabe von ErzieherInnen in den letzten Jahren an Stellenwert gewonnen. Als spezielle Form ist dabei die Beobachtung und die Dokumentation der individuell besonderen Bildungs- und Lernprozesse von Kindern in den Fokus gerückt. In diesem Zusammenhang blickt die Fachwelt seit einiger Zeit interessiert nach Neuseeland. Te Whariki heißt dort das von Margaret Carr mitentwickelte nationale Curriculum für die frühe Kindheit, mit dem die Regierung eine stärkere Verbindung zwischen dem vorschulischen Bereich und der Grundschule erreichen will. Ziel dieses Verfahrens ist es, das Lernen von Kindern zu beobachten und zu beschreiben und darauf aufbauend zu unterstützen und zu fördern. Die Beschreibungen von Beobachtungssequenzen werden in Neuseeland "Learning Stories" genannt. Das Besondere an dem Verfahren der "Bildungs- und Lerngeschichten" ist, dass das lernende Kind mit all seinen Interessen, Fähigkeiten und Kompetenzen wahrgenommen wird.
Das Deutsche Jugendinstitut hat in seinem Projekt "Bildungs- und Lerngeschichten" das Verfahren der "Learning stories" aufgegriffen und unter Berücksichtigung der aktuellen Situation in Deutschland überarbeitet und erprobt. Der Paul-Schneider-Kindergarten in Winnenden hat als einzigster Kindergarten aus Baden-Württemberg an diesem DJI-Projekt teilgenommen. Fr. Bergmann wird ihre Erfahrungen aus diesem Projekt darstellen, und aufzeigen ob und wie sich dieses Verfahren unter Alltagsbedingungen realiserien lässt.
Workshop 3
Lernen im Kindergarten – Oh, Nein ?!?
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Petra Evanschitzky
studierte Sozialpädagogik in Stuttgart mit dem Schwerpunkt Heimerziehung; nach einem Aufbaustudium der Sozialwirtschaft in Heidelberg machte sie eine Grundausbildung in systemischer Familientherapie. Seit 2004 ist sie Mitarbeiterin im Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm. Ihre Arbeitsfelder sind:
  • Leitung von Kindergartenprojekten (u. a. Wirksamkeitsforschung),
  • Konzeptentwicklung für Themenfelder des Grundschulbereichs
  • Vorträge und Seminare zum Lernen der Kinder mit dem Fokus auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Bedeutsamkeit für die Praxis
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern,
Repräsentanten von Trägereinrichtungen
Inhalt des Workshops:
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse, verknüpft mit Erfahrungen aus Pädagogik und Psychologie, geben der Entwicklung von Lernkonzepten eine neue Richtung:
Die Individualität der Lernprozesse wird unterstrichen, das Lernen mit "Kopf, Herz und Hand", im Grunde eine Binsenweisheit, rückt wieder in den Vordergrund.
Interaktiv und mit Verknüpfungen zur Praxis gehen wir in dem Workshop folgenden Fragestellungen nach:
• Was geht in unserem Kopf vor, wenn wir lernen?
• Welche Bedingungsfaktoren gibt es?
• Welche Rolle spielt die eigene Motivation?
• Wie bleibt Gelerntes im Kopf?
• Wie begünstigen wir die kindlichen Lernprozesse?
Workshop 4
Bildung und Erziehung im Elementarbereich in Frankreich
La main à la pâte – ein französisches Projekt zur Frühförderung naturwissenschaftlicher Kenntnisse
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Evelyne Villard/Mâcon;
Moderation u. Übersetzung: Dr. Clemens Klünemann
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern,
Repräsentanten von Trägereinrichtungen
Inhalt des Workshops:
Das Projekt La main à la pâte – frei übersetzt: „Hand anlegen, sich einmischen und ausprobieren“ – geht auf eine Initiative des Physik-Nobelpreisträger Georges Charpak zurück und hat sich der Erneuerung des Naturkunde- und Technikunterrichts in französischen Vor- und Grundschulen verschrieben. Das Ziel, die naturwissenschaftliche Bildung stärker von Anfang an in den Bildungsprozess einzubeziehen und zu vernetzen, zeigt erste Früchte in Form einer zunehmend gestärkten Stellung naturwissenschaftlicher Disziplinen im Kanon der Unterrichtsfächer an weiterführenden französischen Schulen. Frau Villard wird in diesem Workshop folgende zehn Thesen zum Projekt anschaulich machen:

La main à la pâte, das bedeutet
  1. Elementarisierung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsichten mit Blick auf eine spezifische Altersgruppe: Mädchen und Jungen im Kindergartenalter (école maternelle)
  2. Vernetzung der mit diesem Unterricht (Naturwissenschaften, Technik) befaßten und an diesem Ziel interessierten Lehrkräfte bzw. Erzieher/-innen; dabei geht es sowohl um inhaltliche Aspekte als auch um didaktisch-methodische; Lehr-/Lernziel: das Lernen lehren.
  3. Lernen durch spontanes Ausprobieren, angeleitetes Experimentieren sowie durch Austausch und Diskussion der Ergebnisse unter Gleichaltrigen.
  4. Lernen, selbstständig (’autonom’) Schlußfolgerungen aus den eigenen Nachforschungen zu ziehen.
  5. Lernen in sinnvoll aufeinander aufgebauten Modulen.
  6. Lernen, die eigenen Beobachtungen und Experimente sprachlich darzustellen, und zwar sowohl mündlich als auch (in einem zweiten Schritt) schriftlich; Ziel ist die Förderung der Sprachkompetenz
  7. Lernen, systematisch zu arbeiten (Führen eines Experimentierheftes).
  8. Einbeziehung der Eltern/der Familie in den Lernprozeß
  9. La main à la pâte – das bedeutet auch die Begleitung interessierter Lehrkräfte durch pädagogische und didaktische Handreichungen sowie die Ermöglichung, diese Handreichungen ebenso wie konkrete Unterrichtserfahrungen auf einem Internet-Forum oder im persönlichen Kontakt miteinander auszutauschen. Ziel ist, den Unterricht adressatenspezifisch zu planen und durchzuführen und dabei zum autonomen Lernen (und Lehren) zu ermutigen.
  10. La main à la pâte – offen für neue Teilnehmer an diesem Forum, auch und gerade aus dem nicht frankophonen Ausland, um unterschiedliche Lern- und Lehrkulturen miteinander ins Gespräch zu bringen; Ziel ist die Förderung der interkulturellen Kompetenz.
Workshop 5
Kooperation Kindergarten – Grundschule
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Helene Kleinknecht (Kindergartenleiterin, Fachwirtin für Organisation und Führung, Erzieherin)
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern,
Repräsentanten von Trägereinrichtungen
Inhalt des Workshops:
Die Entwicklung vom Kindergartenkind zum Grundschulkind ist eine wichtige, gemeinsam Aufgabe der Kindertageseinrichtungen und der Grundschulen. Die Teilnehmer/-innen sollen darauf aufmerksam werden, dass die Verknüpfung von Elementarpädagogik und Grundschulpädagogik für beide Seiten gewinnbringend im Blick auf die Situation der betreuten Kinder wirkt. Kooperation ist dabei nicht an das letzte Kindergartenjahr und die erste Klasse gebunden. Gemeinsam mit den Teilnehmer/-innen sollen Faktoren zusammengetragen werden, die zum Gelingen einer guten Kooperationsarbeit beitragen.

Puzzleteile der Kooperation in unserer Einrichtung dienen als weitere Grundlage:
  • Planungsgespräche (z.B. Zeitfenster, Aktivitäten) zwischen Schulleitung, Grundschullehrer/-innen und Erzieher/-innen
  • Reflexion des vergangenen Jahres
  • Hospitation von Erzieherinnen im Grundschulunterricht
  • Besuche/Aktivitäten der Grundschullehrer/-innen in den Kindergartengruppen
  • Frühzeitige Einbindung der Eltern in Entwicklungsgespräche gemeinsam mit dem/der Kooperationslehrer/-in
  • Schnuppertage der Vorschulkinder im Grundschulunterricht…
  • Kindergartenkinder besuchen Schulaufführungen…
  • Gemeinsame übergreifende Projekte: Ideen aus dem Modell „Bildungshaus“
Ausblicke auf unsere zukünftigen Möglichkeiten:
  • Die Kooperation wird ausgebaut von der 'Verlässlichen Grundschule' zur Ganztagesbetreuung für Kindergarten- und Grundschulkinder.
  • Der Bedarf an fachlichem Austausch wird erweitert mit der Betreuung von Grundschülern der 1.-4. Klasse durch Erzieherinnen (z.B. Hausaufgaben, Aufarbeiten von Defizite in der sozialen Kompetenz, gemeinsame Nutzung von Schuleinrichtungen für Ferienprojekt)
Workshop 6
Bildungshaus 3 – 10
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Michael Fritz
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern,
Repräsentanten von Trägereinrichtungen
Inhalt des Workshops:
Mit dem „Bildungshaus 3 - 10“ will das Land Baden-Württemberg eine Antwort auf zwei drängende Fragen erproben: Wie begegnen wir der demografischen Entwicklung in Gemeinden, deren Kindergarten und Grundschule von der Schließung bedroht sind? Und: Gibt es Bildungskonzepte, die eine Trennung von Kindergarten und Grundschule weitgehend aufheben? Das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) hat an vier Standorten im Land Erfahrungen gesammelt, über die der Geschäftsführer des ZNL berichtet.
Workshop 7
Qualität mit der Kindergarten-Skala
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Daena Schlecht
Zielgruppe: Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatung, Kindergartenleitung
Inhalt des Workshops:
Die KES-R (Kindergarten-Skala) ist ein weltweit anerkanntes und eingesetztes Beobachtungsinstrument zur Feststellung und Unterstützung der pädagogischen Qualität in Kindertagesstätten.
Der Schwerpunkt der Kindergarten-Skala liegt auf der Prozessqualität: dem Umgang mit dem Kind, entwicklungsangemessenen, bildungsfördernden Anregungen, den Erfahrungen, die das Kind im Alltag mit anderen Kindern und den Erwachsenen machen kann, seinen emotionalen und sozialen Bedürfnissen, seinem Anspruch auf Gesundheit, Sicherheit und gesunder Ernährung und dem angemessenen Einbezug von Eltern.
Auf der Basis der KES-R bietet das Berliner Kooperationsinstitut der FU Berlin PädQUIS ein intensives und praxisbezogenes Fortbildungs- und Trainingsprogramm an, das in einem ca. eineinhalbjährigen Qualitätsentwicklungsprozess zu einer nachhaltigen Verbesserung pädagogischer Qualität in Kindertagesstätten führt. Die KES-basierte Qualitätsentwicklung ist ein ganzheitlich orientiertes Programm. Es richtet sich (grundsätzlich) auf das gesamte Spektrum pädagogischer Qualität in den Einrichtungen. Obwohl ganzheitlich orientiert, zerlegt das Programm die Qualitätsentwicklung in klare Schritte, die in überschaubarer Zeit bewältigt werden können.
Am Ende des Fortbildungskurses kann der Erwerb des Deutschen Kindergarten Gütesiegel stehen.
Fr. Daena Schlecht wird die Ziele, Inhalte und organisatorischen Aspekte des Programms vorstellen. Es wird angestrebt in der Region eine Gruppe zu installieren, in der interessierte Einrichtungen in ihrem Qualitätsentwicklungsprozess begleitet werden. Die Teilnahme von TrägervertreterInnen an diesem Workshop ist deshalb sinnvoll und erwünscht.
Workshop 8
Erfahrungen mit der Kindergarten-Skala in der Schweiz
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Barbara Isenschmid / Joelle Marchand
Zielgruppe: Träger von Kindertageseinrichtungen, Fachberatung, Kindergartenleitung, Erzieherinnen und Erzieher

Inhalt des Workshops:
In der Schweiz werden die Kindertagesstätten mit gemischten Gruppen geführt, das heisst, das Alter der Kinder liegt zwischen 3 Monaten und 5 Jahren. Im Workshop wird es damit zum einen darum gehen, die reichen Erfahrungen in der Arbeit mit den unter 3-Jährigen auszutauschen und weiterzugeben.
Zum anderen werden die Referentinnen die Erfahrungen ihres Qualitätsentwicklungsprozesses vorstellen, der auf der Grundlage der Kindergartenskala (Kes-R; siehe Workshop 7) und der Krippenskala (Krips-R) durchgeführt wird. Im Herbst werden die teilnehmenden Einrichtungen, als erste der Schweiz, das Kindergarten-Gütesiegel erwerben.

Im Workshop wird es um folgende Fragestellungen gehen:
- Wie können die Skalen in der Praxis umgesetzt werden?
- Was haben die Erhebungen gezeigt?
- Was wurde durch die Erhebung ausgelöst?
- Was sind die Schwachpunkte in der Arbeit?
- Welche Stärken sind vorhanden?
- Wie wurden die Skalen von den Mitarbeiterinnen beurteilt?

Gerne gehen die Referentinnen auch auf konkrete Fragen der TeilnehmerInnen ein, und versuchen geeignete Antworten zu finden.

 

Workshop 9
Mathematik ist überall
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Günter Kern, Eva Ewert
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
Inhalt des Workshops:
Der Umgang mit Mathematik ist – auch für Kinder – allgegenwärtig. Denn auch bei Kindern geht es darum, was mehr, was weniger ist, wer größer und wer kleiner ist. Es geht um Formen, Muster, Räume, Zahlen und Rhythmen. In diesem Workshop soll es eine kleine Einführung dazu geben, wie für Kinder eine mathematische Lernumgebung geschaffen werden kann.
Workshop 10
Aktionsausstellung „Mathe-Kings“
Ort: Aula der Gewerblichen Schule Öhringen, Sudetenstr. 4
Leitung: Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik
Zielgruppe: Kinder zwischen vier und acht Jahren sowie ihre erwachsenen Begleiter
Inhalt des Workshops:
Schülerinnen und Schüler der Fachschule bieten im Rahmen dieses Workshops einen geführten Rundgang durch diese Ausstellung an, welche die Mathematik spannend als alltagstaugliche Wissenschaft präsentiert. Spielerisch und zum Körpereinsatz herausfordernd bringt die Ausstellung den Kindern die verschiedenen mathematischen Bereiche nahe. So wird der Weg vom konkreten Gegenstand zu Zeichen, Symbolen und Zahlen nachvollziehbar, und die Kinder erfahren, dass Mathematik mehr bedeutet, als nur zu rechnen, und dass sie – wenn man aufmerksam durch die Welt geht – überall im Alltag zu finden ist.

Die Ausstellung „Mathe Kings“ ist vom 05. November bis zum 01. Dezember 2007 von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 1,00 Euro für Kinder und 3,00 Euro für Erwachsene.
Workshop 11
Chemie, die Welt der Stoffe und Materialien
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Alfred Bartholomä
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
Inhalt des Workshops:
Die Veranstaltung soll ein Hauptziel der Chemie veranschaulichen, nämlich die Materialforschung, hier aber auf einfachem kindlichen Niveau. Chemie ist ja die Lehre von den Stoffen, ihren Eigenschaften, Wirkungen und Veränderungen. Mit kleinen Ausstellungen wird gezeigt, wie Kinder hier forschen und entdecken können und dabei Stoffgruppen kennenlernen, vergleichen und einteilen. So kann das Interesse an Materialien und ihrer Beschaffenheit geweckt werden. Ein chemisches Grundphänomen, nämlich die chemische Reaktion und ihre Wirkungen, kann an ganz einfachen und typischen Beispielen erlebt werden. Es soll aber auch genügend Zeit bleiben zum Gedankenaustausch und für Informationen darüber, wie wir die Chemie in unserem Fortbildungsangebot thematisieren.
Workshop 12
„Physik im Kindergarten“
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Werner Stetzenbach
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern
Inhalt des Workshops:
Kinder sind von sich aus an naturwissenschaftlichen Themen interessiert. Um dieses Interesse zu erhalten und zu fördern entwickelte Werner Stetzenbach mit SchülerInnen des Wilhelm-Erb-Gymansium in Winnweiler (Altersstufe: 12-18) Fragen und Versuche, um ein interessiertes und verstehendes Lernen naturwissenschaftlicher Phänomene im Kindergarten und Grundschule zu ermöglichen. Die SchülerInnen führen die Versuche selbst mit Kindergarten- und Grundschulkindern durch, und stärken dadurch ihre Kompetenzen u.a. im sozialen Bereich. Die Kindergartenkinder können selbst experimentieren, Ideen äußern und diese überprüfen.
Im Workshop wird Herr Stetzenbach zum einen seine Projekte vorstellen. Zum anderen wird auch ganz praktisch gearbeitet, d.h. die TeilnehmerInnen experimentieren selbst und erhalten Einblick, wie Kinder die Welt der Physik kennenlernen können.
Workshop 13
„Wie kommt das Licht in die Glühbirne?“
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Johann Mansueto, Karin Kaufmann
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer
Inhalt des Workshops:
Stecker rein und schon läuft´s, flimmert´s, brummmt´s usw.: Ob Staubsauger, TV-Gerät oder Hi-Fi-Anlage. Der Strom kommt fast immer aus der Steckdose, aber sehen können wir ihn nicht. Das einzige, was wir beobachten können, sind die Wirkungen der Elektrizität und diese fasziniert auch Kinder, z.B. bei einer Taschenlampe, der elektrischen Spielzeugeisenbahn,
Maschinen usw.
Wesentliches Ziel dieses Workshops sollen einfache, im Kindergarten durchführbare Experimente und Experimentierreihen zum Thema „Elektrizität“ sein, die Beschäftigung mit Kinderfragen und Erklärungsversuchen, sowie die Bereitstellung von Materialien zum selbstständigen Forschen der Kinder.
Workshop 14
Einführung in das Philosophieren mit Kindern
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Günter Menz
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern
Inhalt des Workshops:
• Kinderfragen in der Erziehung
• Elternantworten in der Praxis
• Staunen und Denken
• Die großen Philosophen über die kleinen Philosophen
• Entwicklungsstufen des Denkens
• Gespräche führen - eine Übung des Geistes
• Können Blumen glücklich sein?
• Über die Kunst, das Leben zu meistern
Workshop 15
„Bewegung macht schlau?!“
Zusammenhang von Bildung und Bewegung im Vorschulalter
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Claudia Pils
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern
Inhalt des Workshops:
Was geschieht im Gehirn, wenn wir lernen? In diesem Workshop wird in anschaulicher Weise dargestellt, wie Lernen "funktioniert" und welche Bedeutung diesbezüglich der Bewegung zukommt. So belegen aktuelle Untersuchungsergebnisse beispielsweise, dass psychomotorisch geförderte Kinder unter anderem auch bessere Leistungen im Intelligenztest zeigen.
Anhand von Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, wie über Wahrnehmungs- und Bewegungsspiele kognitive Fähigkeiten verbessert und Schlüsselkompetenzen vermittelt werden können, die für die kindliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung sind und eine wichtige Voraussetzung für das spätere schulische Lernen darstellen.
Workshop 16
Bewegungsangebote mit wenig Raum und einfachen Materialien
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Christiane Bork
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern
Inhalt des Workshops:
Oft sind die räumlichen Verhältnisse im Kindergarten oder zu Hause begrenzt. Aber auch mit wenig Raum kann man Kindern im Kindergartenalter Bewegungsangebote machen. Im Workshop lernen Sie Bewegungsangebote kennen, die auch bei wenig Raum und mit einfachen Materialien durchzuführen sind.
Workshop 17
Ganzheitliche Sprachförderung
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Daniela Heß
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher
Inhalt des Workshops:
Frau Heß ist Gruppenleiterin im Johannes-Brenz-Kindergarten in Fellbach. Über drei Jahre hinweg hat sie mit ihren Kolleginnen sowie der Fachberatung und in Zusammenarbeit mit zwei Kindergartengruppen ein Konzept zur ganzheitlichen Sprachförderung entwickelt. Der Schwerpunkt bei der methodischen Umsetzung lag in der projektorientierten Arbeit. Finanziell gefördert wurde dieses Projekt durch die Robert-Bosch-Stiftung und den Rotary-Club Stuttgart/Waiblingen.
Workshop 18
Englisch im Kindergarten
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Andrea Schilke
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer,
Repräsentanten von Trägereinrichtungen
Inhalt des Workshops:
Englisch im Kindergarten ist keine Zukunftsvision, sondern mancherorts schon Realität, die den Kindern sehr viel Spaß macht. Wir beschäftigen uns mit der Frage: Warum Englisch im Kindergarten? Wir erarbeiten, wie Sie spielerisch Englisch vermitteln können und welche Themen sich dafür anbieten. Eine kleine Ausstellung mit geeigneten Materialien zum Thema ergänzt den Workshop.
Workshop 19
Singen ja – aber richtig
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Wiltrud Reusch-Weinmann (Seminarschulrätin)
Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern
Inhalt des Workshops:
Bei einer ganzheitlichen Bildungsförderung spielen Musik und Rhythmik eine große Rolle. Dabei kommt es auf richtiges Einsingen und Stimmbildungsübungen ebenso an wie auf das Ausprobieren der eigenen Stimme. Kinder möchten erfahren und erspüren, wie die eigene Stimme “funktioniert“. Um so wichtiger ist es für Erzieher/-innen und Lehrer/-innen zu wissen, was beim Singen mit Kindern zu beachten ist, damit diese die Freude am Singen und an der Musik erfahren und behalten. Der Workshop wird vor diesem Hintergrund Anregungen zum Singen mit Kindern geben.
Frau Reusch-Weinmann ist hauptamtlich als Seminarschulrätin am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (Realschulen) mit den Fächern Pädagogik und Musik tätig. Schwerpunkt ihres Arbeitsfeldes ist der Bereich Stimme und Körpersprache.
Workshop 20
Boomwhackers® in der Grundschule
Basisarrangements mit rhythmisch-popmusikalischem Ansatz
Ort: Grund- und Hauptschule Neuenstein
Leitung: Klaus Gramß (studierte Schulmusik, Komposition und Jazz und unterrichtet an einem Nürnberger Gymnasium. Daneben ist er mit einem Lehrauftrag an der musikpädagogischen Abteilung der Universität Erlangen/Nürnberg betraut und arbeitet als Referent in der Lehrerfortbildung.)
Zielgruppe: Grundschullehrerinnen und -lehrer, Erzieherinnen und Erzieher
Inhalt des Workshops:
Boomwhackers sind bei den Schülern sehr beliebt und ideal geeignet für das Musizieren mit einer Klasse. Nach dem Erfolg des Heftes „Boomwhackers im Klassengroove“ für die Sek I stellt Klaus Gramß hier sein Konzept für den Grundschulbereich vor.
In diesem Kurs lernen Sie verschiedene Spieltechniken kennen und erfahren alles Wissenswerte über Einsatzmöglichkeiten der Boomwhackers für jüngere Schüler. Sie erarbeiten neue, für den Grundschulbereich ausgerichtete Klassenmusizierstücke mit Groove, die Sie gleich mit Ihren Klassen umsetzen können. Natürlich wird Ihnen auch die methodische Umsetzung nahegebracht: Wie führe ich die Instrumente ein, was ist grundschulspezifisch zu beachten und wie kann ich die Boomwhacker-Klasse leiten?

Literatur: „Boomwhackers® - elementar“ von Klaus Gramß (Helbling) und weitere Arrangements und Kompositionen des Referenten
Hinweise: Boomwhackers sind exakt gestimmte Rohre aus nahezu unzerstörbarem Kunststoff. Sie können sehr leicht gespielt werden, indem sie einfach gegeneinander, mit der Hand oder gegen die Beine etc. geschlagen werden. Sie sind ideal geeignet für das Musizieren mit einer Klasse und zeichnen sich durch geringe Anschaffungskosten aus. Die Instrumente für den Kurs sind vor Ort vorhanden.
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